Wenn ich dann doch mal die Gelegenheit habe, mich mit meinen Geschwistern zu beschäftigen, werde ich immer wieder überrascht und verblüfft. Denn Kinder haben durch ihre Naivität eine derarte Unbedarftheit, dass man zwar darüber lacht, andererseits aber auch nachdenklich wird.Eine kleine Anekdote meiner kleinen-großen Schwester: Meine Oma väterlicherseit ist schon betagte 87 Jahre alt, mein Opa 2001 verstorben, so dass die Zwerge ihn leider nicht mehr mit kennen lernen konnten.
So kam es zu folgendem Dialog:
K. (meine Schwester): "Oma, warum suchst du dir eigentlich nicht einen neuen Mann?"
Oma:" Wieso sollte ich mir denn einen neuen Mann suchen?!?"
K.:" Naja, Opa ist ja im Himmel, dann wärst du nicht mehr so allein."
Man sollte vielleicht dazu sagen, dass meine Schwestern gerade 4 Jahre alt sind...
Aber ist das nicht eine herzerfrischende Logik? Für Kinder scheint die Welt wirklich einfach...oder ist sie für uns einfach manchmal nur zu kompliziert?
Allerdings haben mich meine Schwestern auch schon ganz schön ins Schwitzen gebracht. Wenn man sich Fragen stellen muss, wie "Wie kommt Opa eigentlich in den Himmel?" oder "Warum ist unsere Mama nicht auch deine Mama?" wirds dann schon kompliziert. :)
Es sind und bleiben eben doch Kinder, für die die Welt noch total einfach ist...manchmal echt beneidenswert. :)


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